Ich hab lange gezögert, native iOS-Apps zu bauen.
Nicht wegen Xcode oder Apple – sondern wegen UIKit.
Sobald ich SwiftUI ausprobiert hab, war klar: das ist meins.
SwiftUI fühlt sich an wie Frontend 2.0.
Deklarativ, clean, lesbar – endlich kein Interface Builder-Gewürge mehr. Statt zig Verbindungen und Klicks: strukturierter Code.
Wenn ich ein Element ändern will, ändert sich das Layout. In Echtzeit.
Das fühlt sich an wie React, aber nativ. Für Apple-Devices. Mit Swift.
Ich baue mit SwiftUI aktuell u. a. die App Still – ein Fokus-Tool ohne Ablenkung, das ganz ohne Account, Server oder Tracking auskommt. Die UI ist schnell, modular, minimalistisch und macht auch in der Entwicklung Spaß. Animierte Buttons, dynamische Listen, Live-Stats, alles mit wenigen Zeilen Code.
Aber ganz ehrlich: SwiftUI hat Macken.
Manche View-Logik ist verbuggt.
Die Lernkurve ist flach – bis sie plötzlich eine Wand wird.
Und wenn du mal eine „etwas speziellere“ Navigation brauchst, bist du schnell im Stack-Overload.
Trotzdem: Ich würde nicht zurück.
Für kleine bis mittelgroße Apps ist SwiftUI ein Geschenk.
Und es wird mit jedem Xcode-Update besser. Combine, ObservableObjects, iCloud Sync, Keychain, Animationen, alles sauber integrierbar.
Wenn du eine iOS-App brauchst, die schnell, clean und Apple-konform sein soll – dann bau ich sie dir mit SwiftUI.

