„Nur mal kurz Instagram checken…“
Schnitt: 47 Minuten später, 8 geöffnete Tabs, keine Ahnung, was du eigentlich machen wolltest.
Ich weiß nicht, wie es dir geht – aber ich hab’s dieses Jahr übertrieben. Richtig übertrieben.
Der Dezember war für mich nicht nur Jahresende, sondern digitaler Overload. Ich hab mehr Zeit in Feeds, Storys und sinnlosem Scrollen verbracht, als ich zugeben möchte. Meine Screen Time war nicht mehr in Stunden, sondern in halben Tagen messbar. Und das Krasse: Ich bin Entwickler. Ich baue digitale Tools. Ich weiß, wie diese Apps funktionieren – und ich tappe trotzdem immer wieder in dieselben Dopamin-Schleifen.
Aber dann kam Neujahr. Und eine Idee, die zu einer Entscheidung wurde.
still – die Idee entstand aus Reizüberflutung
Ich wollte etwas verändern. Nicht mit einem „Digital Detox“-Buzzword oder einer verzweifelten Account-Löschung. Sondern systematisch. Klar. Technisch durchdacht. Ich wollte eine App bauen, die nicht designed ist, um Aufmerksamkeit zu binden – sondern um sie zurückzugeben.
So entstand still. Eine App, die genau dann funktioniert, wenn du sie nicht nutzt. Oder besser gesagt: wenn du alles andere gerade nicht nutzt.
still ist ein stiller Timer.
Ein digitaler Begleiter, der misst, wie lange du dein Gerät nicht benutzt. Oder besser: wie lange du dich bewusst vom Bildschirm entfernst, dich einer echten Tätigkeit widmest, deinen Fokus zurückholst.
Ob 10 Minuten am Stück, eine Stunde oder ein ganzer halber Tag – still belohnt echte, analoge Stille.
Die Features – nerdy by design
Ich hab still nicht für den Mainstream gebaut. Ich hab sie für mich gebaut. Für Menschen, die technikaffin sind, die wissen, wie Systeme ticken, die aber trotzdem Hilfe brauchen, sich rauszuziehen.
Ein paar Highlights:
Biometrisches Entsperren als “Willensakt”
Du kannst die still-Zeit nicht einfach abbrechen. Erst nach bewusster Face-ID / Touch-ID-Bestätigung. Kein unbewusstes Tippen.
Custom Achievements
Unlockbare Meilensteine wie „5 Minuten echte Stille“, „1 Stunde Wald ohne Handy“, „Schreiben statt Scrollen“, „Kein Bildschirm bis Sonnenuntergang“.
Device Freeze Mode (coming soon)
Ein Modus, bei dem du dein Gerät im Sperrbildschirm lässt – und still läuft im Hintergrund. Sobald du das Gerät benutzt, ist die Session vorbei.
Kein Cloud-Zwang. Keine Registrierung.
Alle Daten bleiben lokal. still ist keine Tracking-App. Sie trackt deine Abwesenheit.
Dark UI, Soft Animationen, ultra-sparsame Energie-Nutzung
Weil ich’s kann – und weil nichts nerviger ist als eine Achtsamkeits-App mit 120 % CPU-Auslastung.
Warum ich die App still genannt habe
Weil es genau das ist, was fehlt.
Stille. Leere. Fokus.
Nicht als Lifestyle-Konzept, sondern als digitale Entscheidung.
Die App ist keine Lösung für alles. Aber sie ist ein Werkzeug. Eines, das sagt:
Hey. Du musst nicht ständig erreichbar sein. Du darfst einfach mal still sein.
Beta-Test ab Februar – still sucht Early Nerds
Ich bin jetzt seit gut vier Wochen im Tunnel. Das UI steht, die Core-Funktionen laufen, die erste Testversion ist installierbar.
Und ja – es ist noch kein perfektes Produkt. Aber das ist auch nicht das Ziel.
Ich suche ab sofort ein paar Menschen, die bereit sind, still mit mir zu testen. Nicht als App-Store-Klicker, sondern als bewusste Nutzer:innen.
Wenn du das hier liest und denkst:
„Ja, ich scrolle auch zu viel. Ich brauch das.“
Dann trag dich bald auf https://still-app.de ein. Die Beta startet bald – mit Fokus auf iOS.
Ich bin nicht anti-digital. Ich bin nicht gegen Technik.
Ich liebe Code, Clean UIs, APIs und Push-Nachrichten.
Aber ich liebe auch die Stille. Und sie kam zu kurz.
still ist mein Versuch, digitale Tools wieder für uns arbeiten zu lassen – nicht gegen uns.
Und wenn das auch dein Ziel ist: Dann bist du herzlich eingeladen.
Lass uns zusammen wieder lernen, was es heißt, nicht zu reagieren.
Lass uns still sein – und sehen, was passiert.

