Du hast deine Website online gestellt, sie sieht gut aus, alles funktioniert. Aber wie sieht’s mit dem Impressum aus? Viele vergessen es – oder unterschätzen, wie wichtig es ist. Dabei ist das Impressum in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und keine Formalität, die man „irgendwann mal“ ergänzt.
Wer geschäftlich im Netz unterwegs ist – ganz egal ob Freelancer, kleines Unternehmen oder Verein – muss ein vollständiges, leicht zugängliches Impressum bereitstellen. Das schreibt § 5 TMG (Telemediengesetz) vor.
Fehlt es oder ist unvollständig, drohen Abmahnungen – und die können teuer werden.
Ein korrektes Impressum sollte unter anderem folgende Angaben enthalten:
– Vollständiger Name und Anschrift
– Kontaktinformationen (E-Mail, ggf. Telefonnummer)
– Angaben zur Rechtsform und ggf. Vertretungsberechtigten
– Umsatzsteuer-ID (wenn vorhanden)
– Registereintrag (bei eingetragenen Firmen)
– Hinweis auf Aufsichtsbehörde (z. B. bei bestimmten Berufen)
Ich erlebe in Kundenprojekten oft, dass das Thema Impressum hinten runterfällt oder einfach „von einer anderen Seite kopiert“ wird. Aber hier zählt Genauigkeit – und Aktualität. Auch ein falscher Firmenname oder eine alte Adresse kann abgemahnt werden.
Deshalb: Ich weise bei jedem Projekt aktiv darauf hin, helfe beim Formulieren und empfehle ggf. Impressums-Generatoren, die rechtlich auf dem neuesten Stand sind. Wenn du dir unsicher bist, ob dein Impressum passt, schau ich gern drauf – oder bring es direkt in Ordnung.

