Manche Tools kommen, gehen, werden gehypt und verschwinden wieder.
Java ist geblieben.
Ich arbeite seit über zehn Jahren mit Java – zuerst in klassischen Webprojekten, später mit Spring, heute hauptsächlich mit Quarkus, REST-APIs, Docker und DevOps-Anbindung.
Für viele klingt Java nach „Enterprise-Monolith“. Für mich ist es ein stabiler, skalierbarer und vor allem wartbarer Tech-Stack, der in modernen Projekten absolut seine Berechtigung hat.
Was ich an Java schätze:
- Statische Typisierung, die dir in großen Codebasen nachts den Schlaf rettet
- Großartige Toolchains, egal ob Maven, Gradle, JUnit, Sonar oder GitLab CI
- Riesiges Ökosystem mit tausenden stabilen Libraries
- Clean Code durch Konventionen – du musst dich nicht durch Chaos wühlen
- Stabile Performance, auch wenn’s mal größer wird
Ich setze Java ein, wenn’s wirklich drauf ankommt:
Skalierbare Backends, Authentifizierungssysteme, Datenverarbeitung, REST-Schnittstellen mit Millionen Requests. Wenn du z. B. ein Portal mit Login, Rechteverwaltung, Audit-Logging, Datenimport, SSO und Schnittstellen brauchst – dann lieber Java statt Baukasten.
Und ja, es gibt Frameworks, die Java wieder richtig Spaß machen:
Quarkus für leichtgewichtige Services, Spring Boot für komplexere Dinge, MapStruct, Flyway, Jakarta EE, Keycloak, Micrometer – alles im Werkzeugkasten.
Kurz gesagt: Ich kann Java. Ich mag Java. Und ich nutze es da, wo es Sinn ergibt.

